Institut für Friedenspädagogik

Wer bin ich?

Nadine Ritzi, Politikwissenschaftlerin und Friedenspädagogin.

Meine Organisation will…

anregen über Frieden und Möglichkeiten des Konfliktaustrags nachzudenken.

Bei Triple V…

moderiere ich die Trainings zur Wertekommunikation und arbeite am Value Manual (Trainingshandbuch) mit.

Mein Wert No. 1 und die Geschichte dazu:

Anerkennen von Vielfalt. In den letzten Jahren habe ich mit vielen Menschen auf der ganzen Welt über Konflikt und Frieden gesprochen. Dabei habe ich gelernt, dass Frieden nur möglich ist, wenn wir verstehen und anerkennen, dass wir alle Menschen sind. Klar, wir alle leben, lieben, fühlen und denken anders. Aber wir sind eben alle Menschen und das ist die beste Voraussetzung dafür, dass ein Zusammenleben möglich ist.

Mein Idol ist…

jede und jeder, der tagtäglich in einer gewalttätigen, konfliktreichen Umgebung Frieden macht…

weil…

wir diese Menschen brauchen, die an gewaltfreie Formen des Umgangs mit Konflikten glauben und somit Räume schaffen, wo ein Zusammenleben in derZukunft möglich wird.

Die größte Herausforderung für Jugendliche in Tübingen ist…

meiner Meinung nach zu lernen, wie man mit Unterschieden umgehen kann und zu erkennen, dass Vielfalt ein Schatz ist, der neue Formen des Zusammenlebens in einer Welt bietet.

Ich liebe Tübingen weil…

die Uhren hier langsamer ticken.

Manchmal ist das Leben in Tübingen nicht einfach, weil…

die Menschen hier so unterschiedlich sind und sich nicht gegenseitig annehmen.

Mein spannendstes europäisches Erlebnis:

Vor einigen Jahren traf ich eine Gruppen Studierender aus der Kaukasus-Region. Georgier, Russen, Abchasen, Kasachen etc. Zwei Tage lang haben wir zusammen über Krieg und Frieden diskutiert. Ich fand es faszinierend, wie die Freunde aus dem Kaukasus für jede Idee, jeden Ansätz eine Geschichte parat hatten: sie erklärten den Begriff “Konflikt” beispielsweise mit Hilfe einer Geschichte zweier Nachbardörfer, die sich um einen Brunnen stritten und malten dazu Comics an die Tafel. Das war unheimlich inspirierend und hat den Blick geschärft!

Ich liebe Europa, weil:

Zum Frühstück esse ich ein Croissant und trinke einen Cappucino. Danach nimmt mich mein Arbeitskollege ins Büro mit. Wir fahren in seinem Volvo. Im Büro angekommen, begrüße ich meinen Kollegen aus den Niederlanden, zusammen machen wir uns einen Englischen Schwarztee. Zum Mittagessen gehen wir in ein Restaurant. Es ist türkish. Nachmittags, nachdem ich mit Kolleginnen und Kollegen von Partnerorganisationen aus Ungarn und Schottland telefoniert habe – wir machen ein Projekt zusammen – esse ich eine Orange, die in Spanien angebaut wurde. Nach der Arbeit lese ich die Gazzetta dello Sport, besuche meinen polnischen Freund oder gehe Essen in mein Liebsingsrestaurant, wo ich Gyros esse. Europa ist Europa – es bereichert mein Leben. Es ist mein Leben!

Europa ist großartig…

Europäerin zu sein bedeutet viele Vorteile zu haben – wir können reisen, uns unterhalten, Dinge zusammen unternehmen, von einander lernen. Lasst uns diese Chance nutzen!

Mein schlechtester Witz:

Das kleine Kamel fragt seine Mutter: “Du, Mama. Warum haben wir diese großen Höcker?

Mama: “Weil wir darin Wasser speichern können und in der Hitze der Wüste immer davon trinken können.”

Kleines Kamel: “Und Mama. Warum haben wir dieses dicke Fell?”

Mama: “Weil es in der Wüste nachts bitter kalt wird und das Fell uns wärmt.”

Kleines Kamel: “Und Mama. Warum haben wir diese großen Hufe?”

Mama: “Weil der Wüstensand so heiß ist und uns die hornigen Hufe vor Verbrennungen schützen.”

Kleines Kamel: “Aber Mama. Was zum Teufel machen wir dann hier im Zoo?”

Mehr erfahren:

www.friedenspaedagogik.de

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