174 Trust
Der „174 Trust“ ist seit fast 30 Jahren im Norden Belfasts tätig. Im mit Abstand am meisten isolierten (und leider manchmal noch gewalttätigen) Teil einer seit fast 30 Jahren mit Problemen belasteten Stadt.
Unsere Arbeit findet seit 15 Jahren in einem Gebäudekomplex statt, der früher von einer protestantischen Kirche genutzt wurde. Die Gegend hat demographische Veränderungen erlebt und ist jetzt zu 100 % katholisch.
Motiviert durch eine christliche Gesinnung, hat der „174 Trust“ in der ehemaligen Kirche einen neutralen Treffpunkt geschaffen – einen Ort, der sowohl von Katholiken als auch von Protestanten gemeinsam für eine Vielzahl von Zwecken und Aktivitäten genutzt wird.
Mit 17 Mitarbeitern (Vollzeit und Teilzeit) führen wir vier Projekte durch:
- Spielgruppe für Kindergartenkinder im Alter von 2 – 4 Jahren (18 Plätze)
- einen Club zur Nachmittagsbetreuung nach der Schule für Kinder im Alter von 4-11 Jahren (18 Plätze)
- Projekt für Menschen mit Behinderungen mit Gruppen für Kinder, Jungendliche und Erwachsene, sowie zwei Gruppen für junge Betreuer
- „CONNECT youth“- Gruppe für Jungs im Alter von 11 – 16 Jahren
Zusätzlich arbeiten wir mit etlichen eigenständigen Gruppen zusammen, die eine Vielzahl von Bedürfnissen abdecken:
- „Pathways“ – alternatives Bildungsprogramm für benachteiligte junge Menschen
- „Anonyme Alkoholiker und „Al-Anon“ – Gruppe zur Unterstützung von Familien
- Autismus- Unterstützungsgruppe – zur Unterstützung der Familien
- Jugendclub für junge Leute mit Asperger Syndrom (Autismus)
- Gruppe für Erwachsene mit Asperger Syndrom (Autismus)
- Kindergartengruppe in irischer Sprache
- „McCracken Cultural Society“
- “Headway” – Therapiegruppe für Menschen mit Traumata aufgrund von Kopfverletzungen
- „Speechmatters“ – Therapiegruppe für Schlaganfallpatienten
- „Older people’s social – geselliger Samstagabend für Senioren
- Eltern-Kind-Gruppe
- „Belfast Amateur Boxing Club“ für Amateurboxer
- „Community Physio“
- „Christian Freshwater Fellowship“
Die Geschäftsführung und erfahrene Mitarbeiter sind auch in anderen Initiativen beteiligt, die in der ganzen Stadt arbeiten und Themen wie sozialer Wohnungsbau, Versöhnungsarbeit bis hin zu Gesundheit und Belange von Menschen mit Behinderungen umfassen.
Angesichts unserer über dreißigjährigen Erfolgsgeschichte und Erfahrungen in unserer Arbeit mit Jugendlichen, Bürgergruppen und ehemaligen Kämpfern im Programm „Building peace and promoting reconsilitation“ („Frieden stiften und die Versöhnung fördern“), bringen wir beträchtliche Erfahrungen bei “Triple V” ein, einem Projekt, für das wir uns engagieren. Wir sind überzeugt, dass “Triple V” europaweit innere Einstellungen und äußeres Handeln verändern kann.

